OKR für KMUs: Wie Schweizer und deutsche Mittelständler profitieren
OKR ist nicht nur für Google. Wie kleine und mittlere Unternehmen Objectives & Key Results sinnvoll einsetzen – und welche Stolpersteine vermieden werden müssen.
Objectives & Key Results (OKR) wurden bei Intel erfunden, von Google bekannt gemacht – und werden seither in jeder Tech-Konferenz diskutiert. Aber funktioniert das auch in einem 30-Personen-KMU in Bern oder einem 50-Personen-Unternehmen in München?
Was OKR wirklich ist
OKR ist ein Zielsystem mit zwei Komponenten: Ein Objective ist qualitativ, inspirierend, zeitlich begrenzt. Key Results sind quantitativ, messbar, ambitioniert. Pro Quartal 3-5 Objectives, je 3-5 Key Results.
Drei häufige Fehler bei der Einführung
- ·OKRs werden zur Aufgabenliste statt Zielsystem
- ·Zu viele OKRs (mehr als 5 pro Person)
- ·Key Results sind binäre Yes/No-Items statt Zahlenwerte
OKR in Flenio
In Flenio kannst du OKRs als eigenes Projekt anlegen: Objectives als Aufgaben, Key Results als Sub-Tasks mit Prozent-Tracking. Wöchentliches Check-in als wiederkehrende Aufgabe.
Fazit
OKR funktioniert in KMUs – wenn du es schlank hältst. Beginne mit 2-3 Objectives für das ganze Unternehmen, nicht für jeden Mitarbeiter. Erweitere erst, wenn das Grundsystem läuft.
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