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Rollen

Lenkungsausschuss

Kurzantwort

Der Lenkungsausschuss (engl. Steering Committee) ist das oberste Entscheidungsgremium eines Projekts. Er besteht aus Führungskräften und dem Auftraggeber, gibt die strategische Richtung vor, entscheidet über Budget und Eskalationen und gibt zentrale Meilensteine frei.

Er besteht meist aus Auftraggeber und leitenden Stakeholdern, gibt Phasen und Budgets frei und entscheidet bei Eskalationen. Im DACH-Raum ist er fester Bestandteil grösserer Projekte und entspricht dem Steering Committee.

Praxisbeispiel

Ein IT-Migrationsprojekt gerät beim Budget unter Druck. Die Projektleitung eskaliert in den Lenkungsausschuss, der über eine Budgeterhöhung oder eine Reduktion des Projektumfangs entscheidet — eine Entscheidung, die ausserhalb der Befugnis der Projektleitung liegt.

Lenkungsausschuss vs. Projektteam

Das Projektteam führt die Arbeit operativ aus. Der Lenkungsausschuss entscheidet auf strategischer Ebene über Budget, Umfang und Richtung — er steuert, statt selbst umzusetzen.

Typische Fehler

  • Den Lenkungsausschuss mit operativen Details überfrachten statt mit Entscheidungen.
  • Zu selten tagen, sodass Eskalationen liegen bleiben.
  • Das Gremium ohne echte Entscheidungsbefugnis besetzen.

Häufige Fragen zu Lenkungsausschuss

Wer sitzt im Lenkungsausschuss?

Typisch sind der Auftraggeber bzw. Sponsor, relevante Führungskräfte und gegebenenfalls wichtige Stakeholder. Die Projektleitung berichtet an das Gremium.

Welche Aufgaben hat ein Lenkungsausschuss?

Strategische Richtung vorgeben, über Budget und Umfang entscheiden, Eskalationen lösen und zentrale Meilensteine freigeben.

Wie oft tagt ein Lenkungsausschuss?

Meist an Phasenübergängen oder in einem festen Rhythmus (z. B. monatlich), zusätzlich anlassbezogen bei Eskalationen.

Lenkungsausschuss mit Flenio

Flenio bildet Lenkungsausschuss im Projektalltag praktisch ab — mit Boards, Timeline, Zeiterfassung und Budget in einem Tool, gehostet in der Schweiz (Zürich) und konform mit DSGVO und revDSG.