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Meetingkosten-Rechner

Für: Führungskräfte, Projektleiter und alle, die ein wiederkehrendes Meeting hinterfragen wollen.

Kurz erklärt

Meetingkosten = Teilnehmer × Dauer in Stunden × Stundensatz. Ein einstündiges Meeting mit sechs Personen zu CHF 140 kostet CHF 840 — wöchentlich über ein Jahr rund CHF 38'000 und 276 Arbeitsstunden. Die Zahl ist kein Argument gegen Meetings, sondern für eine Agenda.

Eingaben

Ergebnis

Kosten pro Meeting

CHF 840.00

Pro Monat
CHF 3'637.20
Pro Jahr (46 Wochen)
CHF 38'640.00
Gebundene Arbeitsstunden pro Jahr
276 Std.

Rechenweg: Pro Meeting = Teilnehmer × (Minuten ÷ 60) × Satz. Pro Jahr = pro Meeting × Häufigkeit × 46 Arbeitswochen.

Rechnet im Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen.

Meetings sind das einzige Budget, das niemand freigeben muss. Ein Jour fixe wird eingerichtet und läuft dann drei Jahre, ohne dass jemand fragt, was er kostet. Dieser Rechner macht den Preis sichtbar — pro Termin und über das Jahr. Danach lassen sich Fragen stellen: Braucht es alle Teilnehmer? Reicht die halbe Zeit? Geht es asynchron?

Was die Zahl nicht enthält

Der Rechner zeigt die direkten Kosten. Die versteckten sind grösser: die Unterbrechung davor und danach (Studien nennen 15–25 Minuten, bis man wieder in konzentrierter Arbeit ist), die Vorbereitung, die niemand einplant, und die Entscheidungen, die auf das nächste Meeting vertagt werden.

Meetings, die sich lohnen

Teure Meetings sind nicht per se schlecht. Ein Kickoff mit acht Leuten, das drei Wochen Missverständnisse verhindert, ist die beste Investition des Projekts. Die Frage ist nur: Weiss das Meeting, wozu es da ist?

  • Entscheidung: Wer entscheidet, ist da — der Rest bekommt das Protokoll.
  • Abstimmung: kurz, stehend, mit Board — Stand-up, nicht Sitzung.
  • Information: gehört in ein Dokument oder eine Aufzeichnung, nicht in einen Termin.

Der asynchrone Test

Bevor ein wiederkehrendes Meeting eingerichtet wird: Könnte ein Statusbericht, ein Kommentar an der Aufgabe oder ein Board-Update denselben Zweck erfüllen? In Flenio ersetzen Aktivitätsfeed, Statusberichte und Kommentare mit Erwähnung einen Grossteil der Abstimmungstermine — der Stand ist jederzeit sichtbar, ohne Termin.

Häufige Fragen

Welchen Stundensatz soll ich einsetzen?

Den durchschnittlichen Vollkostensatz der Teilnehmenden (Lohn plus Nebenkosten plus Arbeitsplatz, geteilt durch produktive Stunden). Der Vollkosten-Rechner liefert ihn.

Warum 46 Wochen im Jahr?

52 Wochen minus rund 5 Wochen Ferien und Feiertage minus Ausfälle — in 46 Wochen findet ein wöchentliches Meeting tatsächlich statt.

Wie kürze ich ein Meeting, ohne jemanden zu verärgern?

Agenda mit Zeitbudget je Punkt, Standarddauer 25 oder 50 Minuten statt 30 oder 60, und Teilnehmende als «optional» markieren, wenn sie nur informiert werden müssen.

Vom Werkzeug zur Praxis

Flenio bringt Projekte, Zeit, Auslastung und Rechnungen in ein Werkzeug — Hosting in Zürich, CHF und EUR, revDSG und DSGVO.

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