Kostenlose Rechner
Vollkosten pro Mitarbeitenden und Stunde
Für: Inhaber, HR und Controller, die Stundensätze kalkulieren oder Offerten prüfen.
Kurz erklärt
Vollkosten = Bruttolohn + Arbeitgeberbeiträge (in der Schweiz rund 15–20 %) + Arbeitsplatzkosten. Geteilt durch die produktiven Stunden (Arbeitstage minus Ferien, Feiertage, Absenzen, mal produktiver Anteil) ergibt sich der Kostensatz pro Stunde — meist das 1.6- bis 2-Fache des reinen Stundenlohns.
Eingaben
Ergebnis
Vollkosten pro produktive Stunde
CHF 87.26
- Vollkosten pro Jahr
- CHF 129'000.00
- Vollkosten pro Monat
- CHF 10'750.00
- Anwesende Arbeitstage
- 220
- Produktive Stunden pro Jahr
- 1'478.4 Std.
Rechenweg: Jahr = Lohn × (1 + AG-%) + Arbeitsplatz. Produktive Stunden = (260 − Ferien − Feiertage − Absenzen) × Std./Tag × produktiv-%. Satz = Jahr ÷ produktive Stunden.
260 = Arbeitstage bei 5-Tage-Woche. Für Teilzeit den Lohn und die Tage anteilig setzen.
Rechnet im Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen.
«Sie kostet 100'000 im Jahr» ist die halbe Wahrheit. Mit Sozialversicherungen, Arbeitsplatz und den Wochen, in denen nicht gearbeitet wird, kostet eine produktive Stunde deutlich mehr als der Lohn geteilt durch 2'000. Wer seinen Stundensatz auf dem Lohn statt auf den Vollkosten aufbaut, arbeitet mit einer Marge, die es nicht gibt.
Vom Kostensatz zum Verkaufspreis
Der Kostensatz ist die Untergrenze. Darüber kommen Gemeinkosten (Geschäftsleitung, Backoffice, Marketing — je nach Firma 20–40 % Zuschlag), dann die Gewinnmarge und dann die Verrechenbarkeit: Wer nur 70 % seiner Zeit fakturieren kann, muss die restlichen 30 % über den Preis der verrechneten Stunden decken. So wird aus CHF 75 Kostensatz ein Verkaufspreis von CHF 160.
Arbeitgeberbeiträge Schweiz — Anhaltspunkte
Die genauen Prozente hängen von Alter, Pensionskasse und Branche ab. Als Orientierung:
- AHV/IV/EO: 5.3 %
- ALV: 1.1 % (bis zur Höchstgrenze)
- BVG: altersabhängig, Arbeitgeberanteil oft 4–10 %
- UVG (BU/NBU), KTG, Familienausgleichskasse: zusammen 2–4 %
- Ergebnis: rund 15–20 % — der Rechner nimmt 17 % als Ausgangswert
Warum der produktive Anteil so viel ausmacht
Zwischen 90 % und 70 % produktivem Anteil liegen beim gleichen Lohn über 20 Franken Kostensatz. Deshalb lohnt es sich, Administration und interne Reibung zu messen statt zu schätzen — die Zeiterfassung in Flenio unterscheidet abrechenbar und intern und liefert den tatsächlichen Wert.
Häufige Fragen
Zählt der 13. Monatslohn dazu?
Ja, der Bruttojahreslohn umfasst alle 13 Monatslöhne plus fixe Zulagen. Boni kommen dazu, wenn sie regelmässig ausbezahlt werden.
Was gehört zu den Arbeitsplatzkosten?
Miete anteilig, IT-Ausstattung und Lizenzen, Telefon, Weiterbildung, Spesen, Versicherungen — alles, was ohne diese Person nicht anfiele. CHF 8'000–15'000 pro Jahr sind bei Büroarbeitsplätzen üblich.
Gilt die Rechnung auch für Deutschland und Österreich?
Die Logik ja, die Prozente nicht: In Deutschland liegen die Arbeitgeberanteile bei rund 20–22 %, in Österreich bei rund 30 %. Feiertage und Urlaubstage sind ebenfalls höher.
Weiterführend
Rechner
Verrechenbarkeits-Rechner (Billable Rate)
Rechner öffnenRechner
Projektkosten-Rechner
Rechner öffnenRechner
Break-even-Rechner für Fixpreisprojekte
Rechner öffnenRechner
Auslastungs-Rechner für Teams
Rechner öffnenRechner
PERT-Rechner: Dreipunktschätzung
Rechner öffnenRechner
Budgetpuffer-Rechner (Contingency)
Rechner öffnenIn Flenio
Zeiterfassung-Software für Projekte & Teams
Lösung ansehenBegriffe: Stundensatz · Marge (Projektmarge) · Total Cost of Ownership (TCO) · Auslastung (Utilization)
Vom Werkzeug zur Praxis
Flenio bringt Projekte, Zeit, Auslastung und Rechnungen in ein Werkzeug — Hosting in Zürich, CHF und EUR, revDSG und DSGVO.