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Break-even-Rechner für Fixpreisprojekte
Für: Agenturen, Software-Dienstleister und Berater, die Fixpreise anbieten.
Kurz erklärt
Break-even in Stunden = (Fixpreis − externe Kosten) ÷ interner Kostensatz. Liegen die geplanten Stunden darunter, bleibt Marge; die Differenz ist die Reserve. Ein Fixpreisprojekt ohne mindestens 20 % Stundenreserve ist eine Wette gegen den Planungsfehlschluss.
Eingaben
Ergebnis
Marge bei Planaufwand
CHF 11'600.00
- Margenquote
- 24.2 %
- Break-even bei
- 442.1 Std.
- Stundenreserve bis Verlust
- 122.1 Std.
Rechenweg: Marge = Fixpreis − extern − geplante Stunden × Kostensatz. Break-even-Stunden = (Fixpreis − extern) ÷ Kostensatz.
Rechnet im Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen.
Bei einem Fixpreis trägt der Anbieter das Risiko. Die entscheidende Zahl ist deshalb nicht die Marge im Plan, sondern die Anzahl Stunden, die man noch draufpacken kann, bevor der Gewinn weg ist. Dieser Rechner nennt sie — und macht sichtbar, wie schnell aus 25 % Marge ein Verlust wird.
Die Reserve ist die Zahl, die zählt
Eine Marge von CHF 11'600 klingt gut. Dass sie nach 122 Mehrstunden weg ist — also nach knapp drei Wochen einer Person — klingt weniger gut. Genau diese Übersetzung fehlt in den meisten Offerten. Wer sie kennt, verhandelt anders: über Umfang, Abnahmen und Nachträge.
Was Fixpreise scheitern lässt
In der Praxis sind es selten die geschätzten Aufgaben, sondern das, was zwischen ihnen liegt:
- Scope Creep: «nur noch schnell» — ohne Change Request
- Unklare Abnahmekriterien: die dritte Korrekturrunde ist gratis, weil nie definiert wurde, was fertig heisst
- Wartezeiten auf den Kunden, die intern trotzdem Zeit binden
- Projektleitung, die als «Overhead» nicht eingeplant wurde
Fixpreis absichern
Drei Vertragsbausteine, die die Reserve schützen: definierter Umfang mit Abnahmekriterien, ein Change-Request-Verfahren mit Preis pro Änderung und ein Mitwirkungsparagraph für den Kunden. Und intern: Zeiterfassung ab Stunde eins, damit man bei 80 % der Reserve reagieren kann — nicht bei 120 %.
Häufige Fragen
Welcher Kostensatz gehört hier rein?
Der interne Vollkostensatz (siehe Vollkosten-Rechner), nicht der Verkaufspreis pro Stunde. Sonst rechnet man die Marge doppelt.
Wie viel Reserve ist genug?
Als Faustwert 20–30 % der geplanten Stunden. Bei unbekanntem Kunden oder neuer Technologie mehr.
Fixpreis oder Aufwand — was ist besser?
Fixpreis, wenn der Umfang klar ist und du die Kompetenz hast, ihn zu schätzen; dann gehört die Effizienzrendite dir. Aufwand, wenn Anforderungen sich entwickeln — dann trägt der Kunde das Risiko und bekommt dafür Flexibilität.
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