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Change-Request-Rechner
Für: Projektleiter und Account-Manager, die Änderungswünsche beziffern und durchsetzen müssen.
Kurz erklärt
Ein Change Request kostet Zusatzstunden × Stundensatz + externe Kosten und verschiebt den Termin um Zusatzstunden ÷ Wochenkapazität des Teams. Beide Zahlen gehören auf den Nachtrag, bevor gearbeitet wird — nicht auf die Schlussrechnung, wenn es zu spät ist.
Eingaben
Ergebnis
Kosten des Change Requests
CHF 6'400.00
- Neues Budget
- CHF 66'400.00
- Anteil am bisherigen Budget
- 10.7 %
- Verzögerung
- 0.7
Rechenweg: Kosten = Stunden × Satz + extern. Verzögerung = Stunden ÷ Wochenkapazität.
Rechnet im Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen.
«Können wir noch schnell…» ist der Satz, der Projekte unrentabel macht. Nicht, weil die Änderung schlecht wäre, sondern weil sie nie beziffert wird. Dieser Rechner macht aus dem Wunsch einen Nachtrag mit Preis und Terminfolge — in einer Minute, bevor jemand «ja» sagt.
Der Nachtrag in vier Zeilen
Ein wirksamer Change Request braucht nicht mehr als: Was wird geändert, was kostet es, wann ist es fertig, was verschiebt sich dadurch. Wer das schriftlich bestätigen lässt — eine Mail genügt —, hat später keine Diskussion. Wer es mündlich zusagt, hat sie garantiert.
Auch kleine Änderungen beziffern
Zehn Änderungen zu je zwei Stunden sind 20 Stunden — eine halbe Woche, die in keiner Rechnung auftaucht. Kleine Wünsche sammeln (z. B. in einer «Änderungen»-Liste im Projekt) und monatlich als Sammel-Nachtrag beziffern. Das ist fair für beide Seiten und macht die Summe sichtbar.
Verzögerung ist auch ein Preis
Manche Kunden akzeptieren die Kosten sofort, aber nicht den späteren Termin. Dann gibt es drei Wege: die Änderung nach dem Go-live einplanen, etwas anderes aus dem Umfang nehmen (Tausch statt Zusatz) oder Kapazität zukaufen — und die kostet Einarbeitung.
Häufige Fragen
Gilt das auch bei Aufwandsprojekten?
Ja — dort ist es die Budgetinformation, die der Kunde braucht, um zu entscheiden. Ohne Zahl gibt es keine Entscheidung, nur Erwartungen.
Was, wenn der Kunde sagt, das war schon immer Teil des Auftrags?
Dann hilft nur das Pflichtenheft oder die Offerte. Steht es dort nicht, ist es eine Änderung. Steht dort nichts Genaues, war das Pflichtenheft die eigentliche Änderung — und die nächste Offerte wird präziser.
Wie viele Change Requests sind normal?
In Software- und Agenturprojekten summieren sich Änderungen oft auf 10–30 % des Ursprungsbudgets. Das ist kein Problem — solange sie beziffert sind.
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