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Nachkalkulations-Rechner
Für: Inhaber, Projektleiter und Controller in Dienstleistungsfirmen nach Projektabschluss.
Kurz erklärt
Nachkalkulation vergleicht geplanten und tatsächlichen Aufwand und rechnet den effektiven Stundensatz: verrechneter Betrag ÷ Ist-Stunden. Liegt er unter dem Kostensatz, hat das Projekt Geld gekostet. Wer nachkalkuliert, schätzt beim nächsten Mal besser — das ist der ganze Zweck.
Eingaben
Ergebnis
Effektiver Stundensatz
CHF 130.61
- Deckungsbeitrag
- CHF 8'725.00
- Aufwandsabweichung
- 22.5 %
- Planwert (Stunden × Satz)
- CHF 32'000.00
- Ist-Wert (Stunden × Satz)
- CHF 39'200.00
Rechenweg: Effektiver Satz = verrechnet ÷ Ist-Stunden. Deckungsbeitrag = verrechnet − Ist-Stunden × Kostensatz. Abweichung = (Ist − Plan) ÷ Plan.
Rechnet im Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen.
Die meisten Firmen wissen, was ein Projekt einbringen sollte. Die wenigsten wissen, was es eingebracht hat. Die Nachkalkulation ist die einzige Quelle für bessere Schätzungen — und dauert mit erfassten Zeiten fünf Minuten.
Drei Zahlen, die man kennen sollte
Der effektive Stundensatz zeigt, was der Kunde pro Stunde wirklich bezahlt hat — inklusive aller Kulanz. Der Deckungsbeitrag zeigt, ob das Projekt zu den Fixkosten beigetragen hat. Die Abweichung zeigt, wie gut die Schätzung war. Alle drei Zahlen sind interessanter als der Umsatz.
Was die Abweichung erklärt
Eine Überschreitung von 20 % hat fast immer eine von vier Ursachen:
- Unterschätzter Umfang — die Schätzung war zu optimistisch (Planungsfehlschluss)
- Unbezifferte Änderungen — Scope Creep ohne Nachtrag
- Interne Reibung — Wartezeiten, Übergaben, Nacharbeit
- Falsches Team — Einarbeitung, die nicht eingeplant war
Nachkalkulation als Routine
Am Projektende, mit dem Team, eine halbe Stunde: Zahlen zeigen, Ursachen benennen, eine Regel für die nächste Offerte ableiten. Mit Zeiterfassung und Budgetvergleich in Flenio ist der Soll-Ist-Vergleich jederzeit sichtbar — die Nachkalkulation wird dann zur Lessons-Learned-Sitzung statt zur Buchhaltungsübung.
Häufige Fragen
Was ist ein guter Deckungsbeitrag?
Er sollte die anteiligen Gemeinkosten decken und Gewinn übrig lassen — in Dienstleistungsfirmen typischerweise 30–50 % des Umsatzes. Ein negativer Deckungsbeitrag heisst: Das Projekt hat mehr gekostet, als es gebracht hat.
Soll ich unverrechnete Stunden mitzählen?
Unbedingt. Genau sie senken den effektiven Satz. Wer sie nicht erfasst, sieht ein Projekt, das profitabel aussieht und es nicht war.
Was mache ich mit dem Ergebnis?
Eine Regel ableiten: «Bei Kunden dieser Art 20 % Puffer», «Korrekturrunden begrenzen», «Projektleitung als eigene Position offerieren». Eine Regel pro Projekt reicht — sie muss nur in der nächsten Offerte landen.
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