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SLA-Verfügbarkeit-Rechner: Was bedeuten 99,9 % in Ausfallzeit?
Für: IT-Verantwortliche, Einkauf und Projektleiter, die Service Level Agreements verhandeln oder Anbieter vergleichen.
Kurz erklärt
Eine Verfügbarkeit von 99,9 % erlaubt rund 8,8 Stunden Ausfall pro Jahr, 43 Minuten pro 30-Tage-Monat oder 10 Minuten pro Woche. Bei 99 % sind es bereits 87,6 Stunden pro Jahr, bei 99,99 % nur noch 53 Minuten. Entscheidend für die Aussagekraft sind der Messzeitraum und die Frage, ob geplante Wartungsfenster mitzählen.
Eingaben
Ergebnis
Erlaubte Ausfallzeit pro Monat (Minuten)
43.2
- Erlaubte Ausfallzeit pro Jahr (Stunden)
- 8.76
- Erlaubte Ausfallzeit pro Woche (Minuten)
- 10.08
- Erlaubte Ausfallzeit pro Tag (Sekunden)
- 86.4
Rechenweg: Ausfallanteil = 1 − Verfügbarkeit. Jahr = 8'760 Stunden × Ausfallanteil. Monat = Tage × 24 × 60 Minuten × Ausfallanteil. Woche = 10'080 Minuten × Ausfallanteil. Tag = 86'400 Sekunden × Ausfallanteil.
Rechnet mit 365 Tagen pro Jahr. Ob geplante Wartungsfenster als Ausfall zählen, regelt das SLA.
Rechnet im Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen.
Prozentangaben zur Verfügbarkeit klingen alle ähnlich – 99 % und 99,9 % trennt aber ein Faktor zehn bei der erlaubten Ausfallzeit. Der Rechner übersetzt jede Verfügbarkeit in Stunden und Minuten pro Jahr, Monat, Woche und Tag.
Die gängigen Stufen
Zur Orientierung, gerundet auf ein Jahr mit 365 Tagen:
- 99 %: rund 87,6 Stunden Ausfall pro Jahr, etwa 7,2 Stunden pro 30-Tage-Monat
- 99,5 %: rund 43,8 Stunden pro Jahr, etwa 3,6 Stunden pro Monat
- 99,9 %: rund 8,8 Stunden pro Jahr, etwa 43 Minuten pro Monat
- 99,95 %: rund 4,4 Stunden pro Jahr, etwa 22 Minuten pro Monat
- 99,99 %: rund 53 Minuten pro Jahr, etwa 4 Minuten pro Monat
Was ein SLA regeln sollte
Die Prozentzahl allein sagt wenig. Ein brauchbares Service Level Agreement definiert, was als Ausfall gilt (nur Totalausfall oder auch starke Verlangsamung), über welchen Zeitraum gemessen wird, ob geplante Wartungsfenster ausgenommen sind und wie sie angekündigt werden, wie Störungen gemeldet und mit welcher Reaktionszeit sie bearbeitet werden – und welche Gutschrift bei Unterschreitung gilt.
Realistische Anforderungen stellen
Jede zusätzliche Neun kostet: Redundanz, Überwachung, Bereitschaftsdienst. Für viele Büroanwendungen ist 99,5 bis 99,9 % ausreichend, solange Ausfälle ausserhalb der Arbeitszeit liegen und Daten gesichert sind. Wichtiger als eine hohe Prozentzahl sind oft eine kurze Wiederherstellungszeit, transparente Statusmeldungen und ein getestetes Backup.
Häufige Fragen
Wie viel Ausfallzeit erlaubt eine Verfügbarkeit von 99,9 %?
Rund 8,8 Stunden pro Jahr, etwa 43 Minuten pro 30-Tage-Monat oder rund 10 Minuten pro Woche.
Zählen Wartungsfenster als Ausfall?
Das hängt vom SLA ab. Viele Anbieter nehmen angekündigte Wartungsfenster aus der Berechnung aus. Das sollte bei Vergleichen berücksichtigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Verfügbarkeit und Wiederherstellungszeit?
Die Verfügbarkeit misst den Anteil der Zeit, in der ein Dienst nutzbar ist. Die Wiederherstellungszeit (RTO) gibt an, wie schnell er nach einem Ausfall wieder läuft. Beide gehören in ein SLA.
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