Checklisten
Checkliste Kundenbriefing: Alle Informationen vor dem Projektstart
Für: Agenturen, Beratungen, Freelancer und Projektleiter, die Aufträge von Kunden übernehmen.
Kurz erklärt
Ein vollständiges Kundenbriefing klärt Ausgangslage, Ziele und Erfolgskriterien, Zielgruppen, Umfang und Abgrenzung, Budget und Termine, Entscheidungswege und Ansprechpersonen, verbindliche Vorgaben (Marke, Technik, Recht) sowie vorhandene Materialien. Fehlende Punkte werden im Rebriefing schriftlich ergänzt und vom Kunden bestätigt.
Ziel und Kontext
Rahmen
Zusammenarbeit
Haken bleiben nur in diesem Tab. Kein Konto, kein Tracking.
Viele Korrekturschleifen entstehen nicht aus schlechter Arbeit, sondern aus einem unvollständigen Briefing. Was nicht gesagt wurde, wird angenommen – und Annahmen sind teuer. Diese Checkliste stellt sicher, dass vor dem Start alle wichtigen Informationen auf dem Tisch liegen.
Das Rebriefing
Nach dem Briefing fasst der Dienstleister das Verständnis schriftlich zusammen: Ziel, Umfang, Rahmen, offene Punkte. Der Kunde bestätigt oder korrigiert. Dieser Schritt kostet eine Stunde und erspart oft Tage, weil Missverständnisse sichtbar werden, bevor Arbeit entsteht.
Wer entscheidet?
Eine der wichtigsten Fragen im Briefing ist die nach den Entscheidungswegen. Wenn die Ansprechperson nicht entscheiden darf und eine spätere Instanz alles infrage stellt, entstehen teure Schleifen. Deshalb gehört ins Briefing, wer final freigibt – und ob diese Person bei wichtigen Präsentationen dabei ist.
Budget offen ansprechen
Viele Kunden nennen ungern ein Budget. Ohne Rahmen ist aber jede Konzeption eine Wette. Hilfreich sind Bandbreiten oder Varianten («einfach, mittel, umfassend»), damit der Kunde sich verorten kann. Ein ehrliches Gespräch über das Budget schützt beide Seiten vor Enttäuschungen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Briefing und Rebriefing?
Das Briefing kommt vom Kunden und beschreibt seine Anforderungen. Das Rebriefing ist die schriftliche Zusammenfassung des Dienstleisters, die das gemeinsame Verständnis bestätigt.
Was tun, wenn der Kunde kein Budget nennt?
Bandbreiten oder Varianten anbieten und gemeinsam einordnen. Ohne Budgetrahmen sollte keine aufwendige Konzeption starten.
Wie viele Feedbackrunden sind üblich?
Häufig zwei bis drei pro Lieferobjekt. Wichtig ist, dass die Anzahl vorab vereinbart und weitere Runden als Mehraufwand geregelt sind.
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