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Wartungspauschale-Rechner: Wartung und Support richtig bepreisen
Für: Agenturen, Software- und IT-Dienstleister, die Wartungsverträge anbieten oder überprüfen.
Kurz erklärt
Wartungspauschalen werden oft als jährlicher Prozentsatz des Projektwerts kalkuliert, häufig im Bereich von 15 bis 22 %. Beispiel: 18 % von CHF 80'000 ergeben CHF 14'400 pro Jahr oder CHF 1'200 pro Monat. Bei CHF 150 Stundensatz deckt das acht Stunden pro Monat; bei erwarteten sechs Stunden Support bleibt eine Reserve von CHF 300 pro Monat.
Eingaben
Ergebnis
Wartungspauschale pro Monat
CHF 1'200.00
- Wartungspauschale pro Jahr
- CHF 14'400.00
- Damit abgedeckte Stunden pro Monat
- 8 Std.
- Reserve gegenüber erwartetem Aufwand pro Monat
- CHF 300.00
Rechenweg: Pro Jahr = Projektwert × Wartungssatz. Pro Monat = Jahr ÷ 12. Abgedeckte Stunden = Monat ÷ Stundensatz. Reserve = Monat − erwarteter Aufwand × Stundensatz.
Der Prozentsatz ist ein Startwert. Massgebend sind der tatsächliche Aufwand aus der Zeiterfassung und der vereinbarte Leistungsumfang.
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Nach dem Go-live beginnt die Wartung: Updates, Sicherheitspatches, kleine Anpassungen, Support. Viele Dienstleister bepreisen diese Leistung zu tief und subventionieren sie aus Projekten. Der Rechner prüft, ob eine Pauschale den erwarteten Aufwand deckt.
Was in die Wartung gehört
Ein klarer Leistungsumfang verhindert Streit:
- Sicherheitsupdates und Updates von Abhängigkeiten
- Überwachung, Backups und Wiederherstellungstests
- Behebung von Fehlern im ursprünglichen Umfang
- Ein definiertes Kontingent für kleine Anpassungen
- Reaktionszeiten und Erreichbarkeit
- Nicht enthalten: neue Funktionen – diese werden separat offeriert
Aufwand messen statt schätzen
Die beste Grundlage für eine faire Pauschale ist die Zeiterfassung: Wie viele Stunden fielen in den letzten zwölf Monaten pro Kunde für Wartung und Support an? Wer das weiss, kann Pauschalen pro Kunde prüfen und bei Bedarf anpassen. Ohne Messung bleiben Wartungsverträge oft über Jahre unterdeckt.
Pauschale, Kontingent oder Aufwand?
Eine reine Pauschale ist für Kunden planbar, birgt für den Dienstleister aber das Risiko von Mehraufwand. Ein Stundenkontingent mit Abrechnung darüber hinaus verteilt das Risiko fairer. Reine Abrechnung nach Aufwand ist transparent, aber für Kunden schlechter planbar. Viele Anbieter kombinieren eine Grundpauschale für Updates mit einem Kontingent für Anpassungen.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent vom Projektwert kostet Wartung?
Häufig werden 15 bis 22 % pro Jahr genannt, je nach Komplexität, Technologie und Leistungsumfang. Entscheidend ist der tatsächliche Aufwand.
Muss ein Kunde einen Wartungsvertrag abschliessen?
Nein, aber ohne Wartung steigen Sicherheitsrisiken und Folgekosten. Viele Dienstleister lehnen Support ohne Wartungsvertrag ab oder rechnen ihn zu höheren Sätzen ab.
Wie oft sollte eine Wartungspauschale angepasst werden?
Jährlich überprüfen, anhand des gemessenen Aufwands und der Teuerung. Eine Anpassungsklausel im Vertrag erleichtert das.
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