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Kapitel im Leitfaden Öffentliche Beschaffung Schweiz

IT-Beschaffung beim Bund: Organisation, Verfahren und Praxis

Von Leutrim MiftarajPMP · HERMES 5.1 FoundationStand: 23. Oktober 20266 Minuten Lesezeit

Kurz erklärt

Der Bund beschafft Güter und Dienstleistungen weitgehend zentral. Die Verordnung über die Organisation des öffentlichen Beschaffungswesens der Bundesverwaltung (Org-VöB) vom 1. Mai 2024 bezeichnet als zentrale Beschaffungsstellen das BBL, armasuisse, das ASTRA und die Bundesreisezentrale. Strategieorgan ist die Beschaffungskonferenz des Bundes (BKB). Für IT-Leistungen gelten die Schwellenwerte des Bundes und das BöB.[1][3]

Das Wichtigste in Kürze

  • Org-VöB vom 1. Mai 2024: zentrale Beschaffungsstellen BBL, armasuisse, ASTRA und Bundesreisezentrale.
  • Die BKB ist das Strategieorgan des Bundes für Güter- und Dienstleistungsbeschaffungen.
  • Für Lieferungen und Dienstleistungen gilt beim Bund der Staatsvertragsschwellenwert von CHF 230'000.
  • IT-Projekte des Bundes folgen in der Regel HERMES; die Beschaffung ist Teil davon.

Wie ist der Einkauf des Bundes organisiert?

Die Bundesverwaltung kauft nicht in jedem Amt selbst ein. Die Verordnung über die Organisation des öffentlichen Beschaffungswesens der Bundesverwaltung (Org-VöB) vom 1. Mai 2024 regelt, wer was beschafft.[1] Als zentrale Beschaffungsstellen gelten armasuisse, das Bundesamt für Strassen (ASTRA), das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) und die Bundesreisezentrale (BRZ).[3] Über diese Stellen berichtet die BKB jährlich in einem eigenen Bericht zum Beschaffungswesen.

Das BBL beschafft als zentrale Beschaffungsstelle die im Anhang 1 der Org-VöB aufgeführten Güter und Dienstleistungen. Dienstleistungen, die nicht im Anhang 1 aufgeführt sind, können die Bedarfsstellen selbstständig beschaffen; zudem gibt es Delegationen durch das BBL oder die BKB.[4] Für Anbieter heisst das: Je nach Leistung ist eine zentrale Stelle oder ein Fachamt die Vergabestelle.

Die Beschaffungskonferenz des Bundes

Daneben veröffentlicht die BKB Empfehlungen und Faktenblätter, etwa zu Lebenszykluskosten, die auch für Kantone und Gemeinden eine Orientierung bieten. Für Anbieter lohnt sich ein gelegentlicher Blick auf ihre Publikationen, weil sie zeigen, in welche Richtung sich Beschaffungen des Bundes entwickeln.

Die BKB ist eine Behördenkonferenz und das Strategieorgan der Bundesverwaltung für Güter- und Dienstleistungsbeschaffungen. Sie hat einen Vorstand mit dem Vorsitzenden und den Direktoren der zentralen Beschaffungsstellen armasuisse und ASTRA; Vorsitz und Geschäftsstelle führt das BBL.[5] Die Geschäftsstelle führt unter anderem das Kompetenzzentrum simap Bund.

Für IT-Anbieter ist die BKB relevant, weil sie Standards setzt. Im Tätigkeitsbericht 2024 nennt sie unter ihren Fach- und Arbeitsgruppen etwa eine Arbeitsgruppe zu allgemeinen Geschäftsbedingungen für Cloud-Computing, SaaS und verwandte IT-Services sowie die Revision der Org-VöB; zudem nahm sie den Stand des Projekts KISSimap.ch zur Ablösung der bisherigen Plattform zur Kenntnis.[6]

Welche Schwellenwerte gelten für IT beim Bund?

Massgebend ist immer der gesamte Auftragswert ohne Mehrwertsteuer.

IT-Leistungen sind in der Regel Lieferungen (Hardware, Lizenzen) oder Dienstleistungen (Entwicklung, Betrieb, Beratung). Für beide gilt beim Bund ausserhalb des Staatsvertragsbereichs das Einladungsverfahren ab CHF 150'000; darunter ist die freihändige Vergabe zulässig.[7] Der Staatsvertragsschwellenwert beträgt 130'000 Sonderziehungsrechte beziehungsweise CHF 230'000.[8][9]

Schwellenwerte für IT-Beschaffungen der Bundesverwaltung
Auftragswert ohne MWSTVerfahrenRechtsschutz
unter CHF 150'000Freihändig zulässigSehr eingeschränkt
CHF 150'000 bis unter CHF 230'000Mindestens EinladungsverfahrenSekundärrechtsschutz
ab CHF 230'000Offen oder selektiv (Staatsvertragsbereich)Primärrechtsschutz

Die Tabelle fasst die Werte aus dem Leitfaden zum Einladungsverfahren und dem Merkblatt zum Rechtsschutz des KBB zusammen.[10] Wiederkehrende Leistungen werden über die gesamte Laufzeit gerechnet; ein mehrjähriger Betriebsvertrag erreicht den Staatsvertragsbereich deshalb schnell.

Besonderheiten von IT-Beschaffungen

IT-Beschaffungen haben Eigenheiten, die sich in Ausschreibungen niederschlagen. Sie betreffen den Lebenszyklus der Lösung, die Abhängigkeit vom Anbieter und den Umgang mit Daten:

Typische Themen in IT-Ausschreibungen
ThemaWorum es gehtWas Anbieter vorbereiten sollten
LebenszykluskostenLizenzen, Betrieb, Wartung über die NutzungsdauerTransparentes Kostenmodell über die Laufzeit
Lock-inAbhängigkeit von Anbieter und TechnologieOffene Schnittstellen, Exportfähigkeit, Ausstiegsszenario
Informationssicherheit und DatenschutzSchutzbedarf der Daten, Standort, ZugriffeSicherheitskonzept, Nachweise, Angaben zu Unterauftragnehmern
Cloud und SaaSVertragsbedingungen für Cloud-DiensteKenntnis der AGB des Bundes und der Vorgaben zu Cloud
Agile EntwicklungIterative Lieferung statt GesamtwerkVorgehen, Rollen, Abnahme pro Release

Lebenszykluskosten können nach Art. 29 BöB als Zuschlagskriterium bewertet werden; die BKB hat dazu ein Faktenblatt veröffentlicht.[11] Wie Kriterien gewichtet werden, beschreibt das Kapitel Zuschlagskriterien.

IT-Beschaffung und HERMES

Für Anbieter, die HERMES noch nicht kennen, bietet die Flenio PM-Akademie den Kurs HERMES 2022 – Grundlagen.

IT-Projekte des Bundes werden in der Regel nach HERMES geführt. Die Beschaffung ist dort Teil des Projekts: Die Beschaffungsanalyse entsteht in der Initialisierung parallel zur Studie, das Modul Beschaffung regelt offene und selektive Verfahren mit Publikation, und Ausschreibung und Zuschlag sind Entscheide der Projektsteuerung.[12] Für Anbieter bedeutet das: Die Studie und die Beschaffungsanalyse prägen die Ausschreibung. Wer versteht, welches Szenario und welche Lösungsvariante gewählt wurden, versteht die Ausschreibung besser.

Ob das Projekt klassisch oder agil umgesetzt wird, ist für Anbieter ebenfalls wichtig. Der Agile Leitfaden zu HERMES nennt die Arbeitsweise des Lieferanten ausdrücklich als Entscheidungskriterium: Arbeitet er klassisch, spricht das gegen eine agile Umsetzung.[13] Details stehen im HERMES-Leitfaden in den Kapiteln HERMES und Beschaffung und HERMES aus Sicht von Lieferanten.

Rechtsschutz bei IT-Zuschlägen

Zuschläge des Bundes für Lieferungen und Dienstleistungen ab CHF 150'000 sind innert 20 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar; im Staatsvertragsbereich besteht voller Rechtsschutz, ausserhalb kann das Gericht nur die Rechtsverletzung feststellen.[10] Gerade bei grossen IT-Vorhaben sind Beschwerden nicht selten — für Vergabestellen ein Grund, Kriterien und Bewertung besonders sorgfältig zu dokumentieren, für Anbieter ein Grund, Zuschlagsverfügungen sofort zu prüfen. Details im Kapitel Beschwerde und Rechtsschutz.

Wo der Bund ausschreibt

Der Bund publiziert seine Ausschreibungen auf simap.ch; die Geschäftsstelle der BKB führt das Kompetenzzentrum simap Bund.[5] Seit dem 1. Juli 2024 läuft dort eine neue Plattform.[14] IT-Dienstleistungen lassen sich über CPV-Codes gezielt finden; wie das funktioniert, zeigt das Kapitel Ausschreibungen auf simap.ch.

Tipps für IT-Anbieter

Für einen ersten Auftrag beim Bund kann auch ein kleineres Mandat im Einladungsverfahren oder eine Rolle als Subunternehmer der richtige Einstieg sein: Es schafft die Referenzen, die bei grossen Ausschreibungen für die Eignung oft verlangt werden.

  1. 1Suchaufträge auf simap für die relevanten CPV-Bereiche einrichten und Zuschläge beobachten.
  2. 2HERMES-Grundlagen kennen; Begriffe wie Studie, Lastenheft und Abnahmeprotokoll sind Alltag.
  3. 3Kostenmodelle über den Lebenszyklus vorbereiten, nicht nur Einführungspreise.
  4. 4Sicherheits- und Datenschutznachweise aktuell halten, inklusive Angaben zu Unterauftragnehmern.
  5. 5Referenzen aus der öffentlichen Verwaltung gezielt dokumentieren.
  6. 6Bei agilen Vorhaben Vorgehen, Rollen und Abnahme pro Release klar beschreiben.
  7. 7Fristen und Formvorgaben strikt einhalten; ein Formfehler kostet den Auftrag.

Für die Prüfung des eigenen Angebots hilft die Checkliste Angebot auf öffentliche Ausschreibung. Den Gesamtzusammenhang zeigt der Beschaffungs-Leitfaden.

Vertragsbedingungen bei IT-Aufträgen

IT-Ausschreibungen des Bundes enthalten in der Regel einen Vertragsentwurf und verweisen auf allgemeine Geschäftsbedingungen. Für Anbieter sind sie mindestens so wichtig wie die Leistungsbeschreibung, weil sie Haftung, Gewährleistung, Rechte an Ergebnissen, Datenschutz und Beendigung regeln. Die BKB arbeitet laufend an solchen Standards, im Bericht 2024 etwa an allgemeinen Geschäftsbedingungen für Cloud-Computing, SaaS und verwandte IT-Services.[6]

Vertragsthemen, die Anbieter früh prüfen sollten
ThemaWorauf achten
Rechte an ErgebnissenWelche Nutzungsrechte erhält der Bund, was bleibt beim Anbieter?
HaftungHaftungsumfang und allfällige Begrenzungen
Gewährleistung und AbnahmeAbnahmeverfahren, Fristen, Nachbesserung
Datenschutz und InformationssicherheitAuftragsbearbeitung, Datenstandort, Unterauftragnehmer
KonventionalstrafenBei Verzug oder Verletzung von Pflichten
Beendigung und AusstiegDatenrückgabe, Übergang an einen Nachfolger

Eigene Vertragsbedingungen anstelle der vorgegebenen führen häufig zum Ausschluss. Unklarheiten gehören in die Fragerunde. Grundsätzliches zu Rechten an Software beschreibt der Leitfaden Recht im Projekt Schweiz.

Agile Vorhaben beschaffen

Viele IT-Vorhaben werden heute agil umgesetzt. Für die Beschaffung heisst das: Statt eines vollständigen Pflichtenhefts beschreibt die Ausschreibung Ziele, Rahmen und erste Anforderungen, und das Vorgehen des Anbieters wird zum Zuschlagskriterium. Der Agile Leitfaden zu HERMES hält fest, dass die Arbeitsweise des Lieferanten bei der Entscheidung zwischen klassischer und agiler Umsetzung zu berücksichtigen ist.[13] Anbieter sollten ihr agiles Vorgehen deshalb konkret beschreiben — Rollen, Releaseplanung, Abnahme und Zusammenarbeit mit dem Product Owner der Verwaltung — statt nur «agil» zu versprechen.

Welche Verfahren sind bei IT üblich?

Bei IT-Beschaffungen des Bundes kommen alle Verfahrensarten vor. Grosse Vorhaben wie Fachanwendungen oder Betriebsverträge werden meist im offenen oder selektiven Verfahren ausgeschrieben, häufig mit Rahmenverträgen über mehrere Jahre. Kleinere Leistungen wie Beratungsmandate oder Erweiterungen bestehender Lösungen liegen oft im Einladungs- oder freihändigen Bereich. Wo eine Lösung neu entwickelt werden muss und der Lösungsweg offen ist, eignen sich Dialogverfahren, in denen die Vergabestelle gemeinsam mit Anbietern Lösungen konkretisiert.[2] Für Anbieter heisst das: Neben der Beobachtung von simap lohnt sich der Aufbau von Beziehungen zu den Fachämtern, die Einladungsverfahren durchführen. Die Verfahren im Einzelnen beschreibt das Kapitel Verfahrensarten und Schwellenwerte.

Wie gross ist der Markt?

Bund, Kantone und Gemeinden schreiben auf simap.ch jährlich Aufträge im Wert von rund 20 Milliarden Franken aus, darunter zahlreiche IT-Dienstleistungen.[15] Detaillierte Zahlen zu den zentralen Beschaffungsstellen des Bundes veröffentlicht die BKB in ihrem jährlichen Bericht zum Beschaffungswesen, zuletzt für 2024.[3] Wer den Markt strategisch angehen will, findet dort Angaben zu Volumen und Verfahren der einzelnen Stellen.

Häufige Fragen

Wer beschafft beim Bund IT-Leistungen?

Das hängt von der Leistung ab. Die Org-VöB vom 1. Mai 2024 bezeichnet zentrale Beschaffungsstellen, darunter das BBL. Güter und Dienstleistungen im Anhang 1 der Org-VöB beschaffen die zentralen Stellen; andere Dienstleistungen können die Bedarfsstellen selbstständig beschaffen.

Ab welchem Betrag muss der Bund IT-Aufträge öffentlich ausschreiben?

Für Lieferungen und Dienstleistungen ab dem Staatsvertragsschwellenwert von CHF 230'000 ohne Mehrwertsteuer. Ab CHF 150'000 ist mindestens ein Einladungsverfahren nötig, darunter ist die freihändige Vergabe zulässig. Wiederkehrende Leistungen zählen über die gesamte Laufzeit.

Was macht die Beschaffungskonferenz des Bundes?

Die BKB ist das Strategieorgan der Bundesverwaltung für Güter- und Dienstleistungsbeschaffungen. Sie koordiniert die zentralen Beschaffungsstellen, entwickelt Standards wie allgemeine Geschäftsbedingungen und führt über ihre Geschäftsstelle das Kompetenzzentrum simap Bund.

Muss ich als IT-Anbieter HERMES kennen?

Es ist sehr hilfreich. IT-Projekte des Bundes werden in der Regel nach HERMES geführt, und die Beschaffung ist Teil davon. Wer Begriffe wie Studie, Beschaffungsanalyse, Lastenheft und Abnahmeprotokoll kennt, versteht Ausschreibungen und Erwartungen der Vergabestelle besser.

Quellen

  1. [1]Verordnung über die Organisation des öffentlichen Beschaffungswesens der Bundesverwaltung (Org-VöB) vom 1. Mai 2024 — LexFind (Bundesrecht). Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  2. [2]Revidiertes Beschaffungsrecht, Podcast 1: Vergabekultur (Folien) — KBOB. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  3. [3]Bericht zum Beschaffungswesen 2024 der zentralen Beschaffungsstellen des Bundes — Beschaffungskonferenz des Bundes BKB. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  4. [4]Weisung Harmonisierte Beschaffungsprozesse — Bundesamt für Bauten und Logistik BBL. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  5. [5]Tätigkeitsbericht BKB 2023 — Beschaffungskonferenz des Bundes BKB. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  6. [6]Tätigkeitsbericht BKB 2024 — Beschaffungskonferenz des Bundes BKB. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  7. [7]Leitfaden zum Einladungsverfahren (Version 16.03.2021) — Kompetenzzentrum Beschaffungswesen Bund KBB. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  8. [8]Kundmachung der Schwellenwerte (WTO-Übereinkommen: 130 000 SZR = 230 000 CHF) — Liechtensteinisches Landesgesetzblatt. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  9. [9]WTO thresholds for Swiss public procurement: the 2026/2027 table — tenderlift.ch. Abgerufen am 23. Oktober 2026
  10. [10]Merkblatt Rechtsschutz im Beschaffungswesen des Bundes — Kompetenzzentrum Beschaffungswesen Bund KBB. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  11. [11]Faktenblatt Lebenszykluskosten — Beschaffungskonferenz des Bundes BKB. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  12. [12]HERMES Referenzhandbuch Projektmanagement, Ausgabe 2022 (3. Auflage) — Bundeskanzlei BK. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  13. [13]HERMES Agiler Leitfaden – Projektmanagement, Ausgabe 2022 — Bundeskanzlei BK. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  14. [14]simap.ch – Ausschreibungsplattform (neue Plattform seit 1. Juli 2024) — Kanton St. Gallen. Abgerufen am 23. Oktober 2026 · Primärquelle
  15. [15]Die neue Beschaffungsplattform Simap.ch ist online — IT-Reseller. Abgerufen am 23. Oktober 2026

Änderungen an diesem Artikel

  • 23. Oktober 2026: Erstveröffentlichung. Rechtslage Stand Oktober 2026, belegt mit Erlassen, Behördenpublikationen und Entscheiden.

Wie wir Fachinhalte recherchieren, prüfen und aktualisieren: Redaktionelle Grundsätze

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