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Arbeitgeberkosten-Rechner Schweiz: Was kostet eine Stelle wirklich?

Für: Gründer, KMU-Inhaber und Projektleiter, die Personalkosten budgetieren oder Stundensätze kalkulieren.

Kurz erklärt

Zum Bruttolohn kommen in der Schweiz die Arbeitgeberbeiträge an AHV/IV/EO (5,3 %), ALV (1,1 % bis CHF 148'200 Jahreslohn), Familienausgleichskasse, berufliche Vorsorge sowie Unfall- und Krankentaggeldversicherung. Je nach Betrieb sind das grob 13 bis 20 % des Bruttolohns. Bei CHF 91'000 Lohn und typischen Sätzen kostet die Stelle rund CHF 105'000.

Eingaben

Ergebnis

Arbeitgeberkosten pro Jahr

CHF 105'014.00

Arbeitgeberbeiträge total
CHF 14'014.00
Beiträge in % des Bruttolohns
15.4 %
Kosten pro Monat (÷ 12)
CHF 8'751.17
Kosten pro Sollstunde
CHF 57.38

Rechenweg: AHV = Lohn × AHV-Satz. ALV = min(Lohn, 148'200) × ALV-Satz. FAK, BVG, UVG/KTG = Lohn × jeweiliger Satz. Beiträge = Summe. Total = Lohn + Beiträge. Pro Stunde = Total ÷ Jahresstunden.

Vereinfachung: Die BVG-Beiträge werden in der Praxis auf dem koordinierten Lohn erhoben, UVG-Prämien teilweise auf dem versicherten Höchstlohn. Massgebend sind die Sätze der eigenen Ausgleichskasse und Versicherer.

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Der Bruttolohn ist nicht das, was eine Stelle kostet. Arbeitgeberbeiträge an die Sozialversicherungen erhöhen die Kosten spürbar, und wer sie vergisst, kalkuliert Stundensätze zu tief. Der Rechner addiert die Beiträge mit anpassbaren Sätzen und rechnet die Kosten auf die Jahresarbeitsstunden herunter.

Die Beiträge im Überblick

Einige Beiträge sind gesetzlich fix, andere hängen vom Betrieb ab:

  • AHV/IV/EO: 10,6 % des Lohns, je hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer – also 5,3 % Arbeitgeberanteil
  • ALV: 2,2 % bis zum Höchstlohn von CHF 148'200, je hälftig – 1,1 % Arbeitgeberanteil
  • Familienausgleichskasse: nur Arbeitgeber, kantonal unterschiedlich
  • Berufliche Vorsorge: mindestens so hoch wie die Arbeitnehmerbeiträge, je nach Plan und Alter
  • Berufsunfall nur Arbeitgeber; Nichtberufsunfall und Krankentaggeld je nach Vertrag aufgeteilt

Vom Arbeitgeberkosten- zum Stundensatz

Die Kosten pro Sollstunde sind noch nicht der Kostensatz für Projekte. Nicht jede Sollstunde lässt sich verrechnen, und Gemeinkosten wie Arbeitsplatz, Software und Administration kommen hinzu. Wer daraus einen Verkaufssatz ableiten will, teilt die gesamten Jahreskosten durch die verrechenbaren Stunden und rechnet die Zielmarge dazu – der Vollkosten-Rechner übernimmt diesen Schritt.

Typische Kalkulationsfehler

Unterschätzte Personalkosten entstehen meist durch Auslassungen: der 13. Monatslohn wird vergessen, Pensenänderungen nicht nachgeführt, Weiterbildung und Rekrutierung nicht budgetiert. Ebenso häufig ist der Fehler, Lohnerhöhungen in Stundensätzen nicht nachzuvollziehen. Ein jährlicher Abgleich zwischen Personalkosten und Stundensätzen verhindert, dass die Marge leise schwindet.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Lohnnebenkosten in der Schweiz?

Je nach Vorsorgeplan, Kanton und Versicherungen tragen Arbeitgeber grob 13 bis 20 % des Bruttolohns zusätzlich. Den grössten variablen Anteil hat die berufliche Vorsorge.

Gehören Ferien und Feiertage in die Arbeitgeberkosten?

Sie sind im Jahreslohn bereits enthalten, reduzieren aber die produktiven Stunden. Deshalb werden die Kosten auf die Sollstunden nach Abzug von Ferien und Feiertagen verteilt.

Sind die Sätze jedes Jahr gleich?

Nein. Beitragssätze und Höchstlöhne werden periodisch angepasst; die Ausgleichskasse und die Versicherer teilen die aktuellen Werte mit.

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